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Die Welt aus meiner Sicht - weder politisch korrekt , noch sonderlich ausgeglichen .

Alter: 37
 



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Holz zu Dumpingpreisen und keinen interessiert es ...

Es ist schon faszinierend , wie unsere Medien sich mal wieder fein heraus halten, wenn es um wichtige Dinge geht . Ein Bischof ist gestorben? Ab auf die Titelseite damit. Ein Manager hat Steuern hinterzogen- ab in die Tagesschau damit. Eine Frauenquote wird besprochen und dann doch nicht wirklich beschlossen : Lasst uns von nichts anderem reden.....

 

Was kaum Beachtung findet ist ein richtig netter kleiner Skandal , der in keiner weise kritisch hinterfragt wird....

 

2007 , Kyrill hatte gewütet und die CDu , damals verantwortlich, hatte Probleme einen Abnehmer für das Sturmholz zu finden .  Kein Wunder , der Markt wurde von Sturmholz, also den vom Sturm zerstörten Bäumen, ja geradezu überschwemmt. Also suchten und fanden sie den Herrn Klausner, Ein Holzsäger, der eine stattliche Firma hat. Der machte mit der CDU einen Vertrag , der seines gleichen sucht. Er versprach das Sturmholz zu übernehmen , wenn er dafür bis 2014 jedes Jahr eine immense Menge Holz bekommen würde - zu Dumpingpreisen ...

 

Nun hatte , soweit man das nachvollziehen kann , der Herr Klausner  das Holz aber erst abgenomen und eingefordert , als es auf dem regulären Markt wesentlich teurer war , als das was er im Vertrag sich zu zahlen verpflichtet hatte.

NRW muss nun eine fast wahnwitzig hohe Lieferung bewerkstelligen. Sie sind mittlerweile auch per Gericht dazu verdonnert worden.

Wieso, und darum geht es mir , wird darüber praktisch nciht geredet? Wieso fragt keiner nach , wie man diesen Vertrag hat abschließen können?  Auch die anderen Parteien sidn mit Samthandschuhen unterwegs und stellen nciht eine kritische Frage... Und unsere Medien? Nichts, nothing , nada ....

Keiner scheint daran interessiert zu sein, mal wirklich zu recherchieren .....

 

Oh du schöne Medienwelt....

27.4.13 13:24


Models

Ich verstehe vieles in dieser Welt nicht - eines davon ist der Wunsch Model werden zu wollen .

Heute abend zappte ich im Fernsehen umher und stolperte über Germanys next Topmodel .... Mal ganz davon abgesehen, dass noch keiner der Mädels die dort waren wirklich ein Topmodel geworden wäre : Wieso will man dort mitmachen? Sind es die berüchtigten 5 Minuten Ruhm? Oder will man einfach seinem persönlichen Wunschtraum hinterher dackeln?  Was soll so unwahrscheinlich toll daran sein , wie eine lebende Kleiderstange durch die Weltgeschichte zu jagen , vn Designern und anderen begutachtet zu werden , wie ein Stück abgehangenes Fleisch und dafür dann noch nicht mal wirklich viel Geld zu bekommen?

Mir entzieht sich der Charme solcher Sendungen vollständig.

 Es ist ja nic nur die Frage , warum man gerade so einen Job will. Aber wieso das dann auch noch öffentlich ausleben?

Ich möchte wetten , das ein Großteil der Mädels die dort mitmachen, ihren Kindern später innigst davon abraten würden , bei solchen Sendungen mit zu machen.... Und mit was ?Mit Recht ....

26.4.13 00:10


Trauer, Sprüche und die Unfähigkeit

Moin , moin

So , Vivi Bach ist gestorben . Mit mehr als 70 Jahren ist sie wohl im Schlaf gestorben . Dietmar Schönherr darf sich jetzt sicherlich einige blöde Sprüche anhören.

Als meine Mutter vor 2 Jahren starb durften wir auch so einige dämliche Kommentare anhören. Von : "Nun muss sie nicht mehr leiden!" über "Jetzt hat sie es ja besser!" bis hin zu "Ich weiß wie es euch geht..."

Mumpitz , das weiß niemand wirklich . Klar , wer schon selber einen Verlust hatte , der kann sich vielleicht eher reindenken , aber wirklich wissen , kann das niemand . Trauer ist so individuell und verschieden , wie es die Menschen eben auch sind . Den Vogel schoss damals eine Bekannte meienr Oma ab , die ihr glatt sagte , es wäre ja traurig , aber schließlich hätte meine Oma ja noch 2 Kinder . ???? Hallo? Jemand zuhause??? 

Ich bin meienr Freundin Svenja immer noch dankbar , dass sie diese blöden Sprüche nicht brachte. Sie war ehrlich, sagte, dass sie nicht mal erahnen könnte , wie ich mich fühlen würde und das sie für mcih da sei . Ich konnte sie jederzeit anrufen und das war so viel wert....

Wenn jemand stirbt , dann kann ihn kein Spruch der Welt , egal wie abgedroschen er auch sein mag, helfen. Da zählen taten . Da sein , zu hören . tränen trocknen , taschentübncher reichen . Vielleicht mal kochen ,  bei den vielen Formalitäten helfen , usw

Dietmar Schönherr hat einen für ihn wichtigen Menschen verloren und ich wünsche ihm viel Kraft.

Und allen anderen da draußen, die auch jemanden verloren haben , wünsche ich Menschen , die ihren Verstand zusammen nehmen und helfen, anstatt Phrasen zu missbrauchen....

24.4.13 08:12


Vorbilder

Nun kam es heraus . Der große Uli Hoeneß hat Steuern hinterzogen . Der Aufschrei in der Bundesrepublik ist furchtbar groß . Aber warum ? Empört die Tat ansich , oder die Tatsache , dass der Saubermann Hoeneß nun doch kein Halbgott sondern ein einfacher Sünder ist ?

 Wieso ist die gleiche Straftat bei Frau Schmitt oder Herrn Müller weniger empörend ? Weil Hoeneß  Vorbild sein sollte ? Was für ein Vorbild denn ? Ja er ist ein erfolgreicher Fabrikant , ein Institution im Fussball und auch sonst für viele das Non-plus-Ultra. Aber reicht das wirklich zum Vorbild ? Sollte ein Vorbild nicht vielmehr genau das mitbringen , was Herrr Hoeneß bislang so schön verschwiegen hat , nämlich Fehler .... Für mich ist niemand ein Vorbild dem man nicht Schlechtes nachsagen kann , vielmehr ist es jemand , der seine Fehler nicht verschweigt,sondern aus ihnen lernt . Wie andere mit ihrer schwierigen Vergangenheit, ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten umgehen, das taugt meines Erachtens viel eher zum Vorbild , als die Frage , wie viel jemand auf seinen Konten im In- und Ausland speichern konnte . Wer Hoeneß nur wegen seinen Erfolgen zum Vorbild machte , wird nun herb enttäuscht . Dabei hat es Herr Hoeneß nun selbst in der Hand ob er zum Vorbild taugt, Wenn er aus seinen Fehlern lernt , sich nicht versteckt , sondern klar dazu steht , dann wird vielleicht noch ein Vorbild aus ihm .  

23.4.13 23:20


Partnersuche im Internet

es ist heute anscheinend en vogue , dass man sichs eine Lebens- und/oder Bettpartner im Internet sucht . Auch ich bin zwar Single , aber deswegen noch nciht so nervös , dass mich jede Internetplattform nutzen muss , nur um irgendwann einen Ring an meinem Finger zu tragen , der mir sagt, dass ich meinen Nachnamen abgelegt, und das eheliche Joch angelegt habe . Nichts gegen die ehe , wenn schon eine dauerhafte Prtnerschaft , dann bitte eine Ehe , so wenigstens meine Sicht . Allerdings sind mir die ach so professionellen Kuppler im Internet einfach suspekt .Was man auch ansieht : erst einmal ein psychologischer test , ein Profiling deiner Selbst, damit man sich dann sicher se in kann auch wirklich den Richtigen zu finden .

Aber ist das wirklich eine Alternative ? Wennn man sich ansieht, wie noch unsere eltern und Großeltern zueinander gefunden haben , dann wird man sehen, dass sie keine professionellen Kuppler brauchten. Im Gegenteil waren sie so neugierig ,lebensfroh und kommunikativ sich selbst jemanden zu suchen. Und wenn man sich einmal ansieht, wie sehr sich teilweise  die jeweiligen Partner unterscheiden, dann ist es noch mehr verwunderlich , dass sie auch ohne psychologische Hilfe zueinander gefunden haben.

 

Sind diese ganzen Internetplattformen vielleicht nur ein Verusch zu vertruschen , dass wir im Grunde schon sehr verstümmelt sind ? Wir haben uns an BIldschirme, Screen und Tastauren gewöhnt, und dabei vielleicht verlernt unserem Gegenüber einmal in die Augen zu sehen.

Ich willl nicht behaupten, dass solche Plattformen nicht auch eine Hilfe sein können . Sucht man nach einem speziellen Partner , der zB religiöse Vorraussetzungen erfüllen soll, dann kann es sicherlich eine erleichterung sein , schon  einmal eine grobe Vorauswahl zu haben. Aber auch da ist es doch immer das gleiche . Nur wenige der Paare die sich im World Wide Web treffen sind auch wirklich für ein Leben live und in Farbe geschaffen.

Wir müssen lernen uns einzugestehen, dass es keine Frühlingsgefühle per Mausklick gibt und das es immer noch die Beste aller Auswahlmöglichkeiten ist, wenn man seinen Partner in der wirklichen Welt kennen udn lieben lernt.

20.4.13 16:34


Frauenquote

Die Frauenquote ist , neben dem furchtbaren Bombenanschlag in Boston, in Deutschland ja gerade das Thema schlechthin. Die CDU hat, in für sie erstaulicher Geschwindigkeit, mal wieder das Fähnlein dem Wind angepasst und sich eine mildere Variante ausgesucht. Es ist schon faszinierend zu beobachten mit welcher, schon an Akrobatik grenzender, Geschicklichkeit die Regierungskoalition sich verbogen hat um weder das eigene Wählerpublikum zu sehr zu brüskieren noch der Opposition den Stich zu überlassen. Sie haben es geschafft eine Frauenquote zu erschaffen, ohne wirklich eine zu haben. Frau Schröder schreibt sich die Flexi-Quote auf die Fahne, mit der sie schon unwahrscheinlich viel erreicht haben will.

Für den deutschen Bürger , der die Debatte nicht verfolgt hat, oder haben will , muss man erklären , dass die Flexi-Quote der Frau Schröder folgendes besagt : Unternehmen die an der Börse einen bestimmten Stad haben , sogenannte Dax-30-Unternehmen, haben sich freiwillig verpflichtet ihren Frauenanteil zu erhöhen. Jedes nach seinem eigenen Gutdünken. Sie wollen bis zu 30% Frauen aufnehmen . Großartig , nicht wahr ? Nur , dass sie weder eine feste Zusage machen noch, daß damit Frauen wirklich geholfen ist .

Grundsätzlich ist ja nichts dagegen zu sagen , daß Firmen sich einmal überlegen vielleicht auch mal frauen darauf zu überprüfen , ob sie nicht ebenso gut oder besser als ihre männlichen Kollegen geeignet sind , Führungspositionen einzunehmen. Aber braucht es dafür eine Quote ? Oder macht man es damit den frauen denn nicht nur noch schwerer wirklich anerkannt zu sein ?

Muss sich heute schon eine frau als überaus fähig erweisen, um eine Führungsposition zu bekommen , wird sie es wohl in Zukunft noch schwerer haben. Denn ihr wird immer das Stigma der Quoten-Frau anhängen und es wird noch schwerer werden Männer davon zu überzeugen das sie es nicht wegen sondern trotz ihrer inneren und äußeren Geschlechtsmerkmale  erfolgreich ist.

Für mich ist die Frauen-Quote ein Bärendienst.Sie mag für das Wahljahr einen gewissen Show-Effekt haben, aber für uns Frauen wird es so nur schwerer.  

 

18.4.13 22:58





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